Ein eLearning-Kurs von Jochen Hencke

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Lerneinheit 1

Big Five – Facebook

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Kurz­­­beschreibung: 

In dieser Lerneinheit möchten wir Ihnen den Social-Media-Riesen Facebook näher bringen. Lernen Sie mehr über die Grundlagen und die Eigenheiten des Netzwerkes. Außerdem möchte ich Ihnen die zahlreichen Möglichkeiten, die Facebook mit sich bringt, aufzeigen und worauf Sie achten sollten, wenn Sie auf Facebook erfolgreich sein wollen.

Gliederung: 

In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  1. Geschichte
  2. Zahlen, Daten, Fakten
  3. Postingmöglichkeiten (inkl. Gruppen)
  4. Algorithmus & Frequenz
  5. Werbung

Eingangsszenario: 

Kennen Sie einen Fernsehsender oder eine Zeitung, mit der sie über 30 Millionen Deutsche erreichen könnten? Selbst die Bild kommt nur auf eine Auflage von 1,2 Millionen verkauften Exemplaren. Und jetzt stellen Sie sich vor, sie könnten zumindest einen kleinen Teil davon praktisch kostenlos erreichen. Das ist gar kein Traum, sondern möglich. Mit Facebook hat Mark Zuckerberg ein Netzwerk geschaffen, das eine enorme Anziehungskraft hat und die Mitgliedszahlen selbst heute noch steigen.

Video:

Zusammenfassung:

Facebook ist kostenlos, aber kein Wohlfahrtsverein. Es verdient seine Milliarden mit Werbung. Inzwischen gehören zum Zuckerberg-Imperium mit Facebook, Instagram und WhatsApp die weltweit größten Netzwerke überhaupt. Die Marktmacht ist enorm. Über 30 Millionen Deutsche sind auf dem 2004 gegründeten Netzwerk monatlich aktiv und es kommen immer noch neue dazu. Anfangs eigentlich nur für die Studenten der Harvard-Uni gedacht, öffnete sich Facebook 2006 für alle.


Was macht Facebook so interessant?

Besonders interessant macht das Netzwerk, dass hier jeder sehr schnell, einfach und vor allem kostenlos zum Sender werden kann. Facebook schafft es einfach, viele Menschen in seinen Bann zu ziehen. Und am Ende sind wir alle da, wo unsere Freunde sind. Es ermöglicht eine weltweite Vernetzung, abseits der geschäftlichen Netzwerke, wie z.B. LinkedIn. Der deutsche Klon StudiVZ stellte sich da deutlich schlechter an und musste sich dann irgendwann geschlagen geben.



Inhalte auf Facebook

Auf Facebook können Sie sich aber nicht nur vernetzen, sondern eben auch Inhalte veröffentlichen. Seien es Text-Postings, Bilder, Videos oder sogar Live-Übertragungen. Alles was Sie dafür brauchen ist ein Smartphone. Wie bei vielen anderen Netzwerken gilt auch hier:

Halten Sie sich kurz.

Auch wenn für die Postings rein theoretisch satte 60.000 Zeichen zur Verfügung stehen, empfehlen wir, sich eher an einer Zeichenzahl von 80 bis 140 Zeichen zu orientieren. Man sagt, dass der Facebook-Algorithmus kürzere Postings bevorzugen würde. Auch bei Videos funktionieren eher kürzere, als längere. Facebook selbst empfiehlt oft, dass man in den ersten 3 Sekunden schon seine Botschaft untergebracht haben sollte. Unsere Erfahrungen sind, dass Videos zwischen 10 und 15 Sekunden noch ganz gut funktionieren, danach steigt die Absprung-Rate enorm. Kein Wunder, wenn man sich die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne im mobilen Facebook-Feed anschaut – die liegt gerade einmal bei 1,7 Sekunden. Wenn Sie Inhalte schaffen, sollten diese „Daumen-Stopper“ sein. Also dafür sorgen, dass die User nicht mit dem Daumen weiter scrollen. Und glauben Sie bitte nicht, dass Sie, wenn Ihre Facebookseite zum Beispiel 3.000 Fans hat, auch 3.000 Menschen mit ihrem Posting erreichen. Wer von diesen 3.000 Ihren Beitrag sieht, das entscheidet der Algorithmus. Wie dieser genau arbeitet, das weiß nur Facebook selbst. Aber es gibt ein paar Faktoren, die bekannt sind. Entscheidend für den Algorithmus ist auf jeden Fall das Verhältnis, in dem Sie zu der Person oder Unternehmen stehen, der oder das den Inhalt veröffentlicht. Haben Sie mit dem Unternehmen in der Vergangenheit viel Kontakt gehabt? Viel Likes oder Kommentare vergeben, sind viele Ihrer Freunde auch mit der Person oder dem Unternehmen verbunden und so weiter.


Wer auf Facebook erfolgreich sein will, muss Inhalte schaffen, die auffallen. Und Geld in Werbung investieren. Ohne Werbung ist ein organisches Wachstum eigentlich kaum noch möglich. Der Algorithmus bestimmt, was die Nutzer/innen zu sehen bekommen und sorgt natürlich auch dafür, dass Unternehmensbotschaften immer weniger Reichweite bekommen. Schließlich sollen die Unternehmen ihre Postings mit Werbung unterstützen und somit das Konto von Facebook weiter füllen.

Weiterführende Links:

Sie haben noch nicht genug? Dann sehen Sie sich doch diese weiterführenden Informationen an:

  • Aktuelle Tipps und News zu Facebook über Allfacebook: Hier klicken
  • Facebook Newsroom mit Neuigkeiten direkt von der Quelle: Hier klicken
  • Aktuelle News zu Facebook von der Süddeutschen Zeitung: Hier klicken
  • Facebook Creator Studio: Beiträge vorplanen, Insights etc. für Facebookseite und Instagram: Hier klicken
  • Facebook Business Manager: Verwalten von Facebookseiten, Werbekonten, Zielgruppen usw.: Hier klicken

Ausgangsszenario:

Wenn Ihnen Facebook inzwischen zu alt geworden und Ihre Zielgruppe etwas jünger ist, dann könnte ein anderes Netzwerk von Mark Zuckerberg für Sie interessant sein. Lernen Sie in der nächsten Einheit Instagram kennen und wie Sie dort erfolgreich sein können.