Ein eLearning-Kurs von Jochen Hencke

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Lerneinheit 2

Big Five – Instagram

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Kurz­­­beschreibung: 

Instagram lebt von hochwertigen Bildern und Videos. Viele benutzen die Plattform zur Inspiration oder auch einfach nur, um sich mit schönen Inhalten die Zeit zu vertreiben. Auch wenn die Nutzerzahlen noch lange nicht an Facebook heranreichen, ist das Netzwerk vor allem für diejenigen interessant, die eine etwas jüngere Zielgruppen erreichen wollen und die von Haus aus gutes Bildmaterial oder zumindest Motive zur Verfügung haben.

Gliederung: 

In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  1. Geschichte
  2. Zahlen, Daten, Fakten
  3. Postingmöglichkeiten 
  4. Algorithmus & Frequenz
  5. Werbung

Eingangsszenario: 

Texte sind so gar nicht Ihr Metier und Sie drücken sich lieber in Bildern und Videos aus? Dann lassen Sie uns doch gemeinsam einen Blick auf das nächste Netzwerk aus dem Facebook-Universum werfen. Mit Instagram gibt es seit 2010 die Möglichkeit, theoretisch nur mit Bildern zu kommunizieren. Texte lesen dort sowieso die wenigsten.

Video:

Zusammenfassung:

Facebook hat inzwischen den Ruf, nur noch etwas für Ältere zu sein. Das mag vielleicht stimmen. Die jungen, aktiven Nutzer/innen sind eher rar geworden, doch es gibt ja noch eine jüngere Alternative im Zuckerberg-Universum: Instagram.


Die Geschichte

2012 für 1 Milliarde Dollar gekauft, ist es inzwischen nach Facebook das zweitgrößte Soziale Netzwerk. Rund eine Milliarde Nutzer sind hier weltweit monatlich aktiv. In Deutschland bewegen sich die Schätzungen zwischen 15 und 20 Millionen. 2010 startete Instagram als reine App fürs iPhone. Ein wenig später öffnete man sich dann auch für die Android-Welt und inzwischen gibt es auch eine Browser-Version vom Foto-Netzwerk.
Während anfangs vor allem typische Schnappschüsse zu sehen waren, zählt heutzutage eines: Qualität. Die meisten User bearbeiten die Bilder, bevor sie diese bei Instagram hochladen. Einerseits, um noch das letzte aus den Bilder heraus zu holen, andererseits um auch eine eigene Bildsprache zu entwickeln. Dafür gibt es neben dem klassischen Photoshop einige kostenlose Alternativen, die das Bearbeiten direkt am Handy möglich machen. Snapseed von Google wäre hier ein Beispiel oder auch die kostenlose App-Version von Adobe Photoshop.


Ein weiterer Erfolgsfaktor: Die Frequenz.

„Ohne Fleiß, kein Preis!“, das gilt besonders für Instagram. Wer hier erfolgreich sein will, muss täglich neue Inhalte posten. Das verlangt neben einer gewissen Disziplin und eben einem ordentlichen Portfolio, auch eine gute Redaktionsplanung. Hier kann entweder das Facebook Creator Studio helfen, das das Vorplanen von Postings ermöglicht oder auch eine App, wie zum Beispiel Later. Neben dem normalen Feed spielen auch regelmäßige Stories eine Rolle und auch das neue Format Reels scheint ein Reichweiten-Lieferant zu sein.


Hashtags

Der dritte Faktor, den Sie bei Ihrem Instagram-Engagement nicht vernachlässigen sollten, ist die passende Hashtag-Auswahl. Ohne sie werden Sie gerade als noch kleiner Account, kaum Reichweite erzielen. 30 Hashtags sind möglich und diese Zahl sollten Sie auch ausnutzen. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen: Sie fahren gut damit. Entscheidend ist hier natürlich die richtige Hashtag-Auswahl. Vermeiden Sie generische Hashtags, wie z.B. „Follow4Follow“ oder auch einfach nur „nature“. Wählen Sie Hashtags, die zu Ihrem Bild passen. Geben Sie einfach einmal bei Instagram einen Hashtag ein und schauen Sie, was andere so für Hashtags zusätzlich benutzen.



In Ihren Feed können Sie aber nicht nur Fotos hochladen, auch kurze Videos sind möglich. Die Mischung macht‘s und man hört immer wieder, dass ein Video zwischendrin für mehr Aufmerksamkeit sorgen kann.

Auch bei Instagram spielt der Algorithmus eine entscheidende Rolle. Was Ihnen im Feed wann ausgespielt wird, entscheidet genau dieser. Hier spielt natürlich Ihr Like-Verhalten eine Rolle. Inhalte, die Sie öfter liken, werden weiter oben auftauchen als andere. Dementsprechend ist es natürlich auch für Ihre Inhalte wichtig, dass Sie sich eine Art Stammpublikum aufbauen, das Ihre Inhalte regelmäßig liket oder kommentiert. Deswegen ist es hilfreich, sich auf ein Thema zu spezialisieren und nicht heute ein Bild von einem Kuchen, morgen von einer Katze und übermorgen ein Bild von einer Landschaft zu posten.

Weiterführende Links:

Sie haben noch nicht genug? Dann sehen Sie sich doch diese weiterführenden Informationen an:

Ausgangsszenario:

Gerade bei Facebook und Instagram erreichen Sie Ihre Endkunden – es sind die Netzwerke, auf denen sich die meisten davon herumtreiben. Ist Ihr Fokus eher auf der Kommunikation mit Multiplikatoren, wie z.B. Bloggern oder Journalisten, könnte Twitter ein spannendes Netzwerk für Sie sein. Das schauen wir uns in der nächsten Einheit an.