Ein eLearning-Kurs von Beate Mader

Lerneinheit 2

Storytelling

KURZBESCHREIBUNG

Professionelle Videos benötigen Vorüberlegungen und Planung, um gut zu werden. Neben den wichtigen Fragen zu Beginn eines Projektes, die Sie in Lerneinheit 1 kennengelernt haben, ist eine durchdachte Geschichte – eine Story – wichtig. Um eine solche Geschichte aufbauen zu können, ist eine bewährte Methode die Nutzung eines Storyboards. Was es damit auf sich hat und was Sie dort festhalten können, erfahren Sie in dieser Lerneinheit. 

GLIEDERUNG

In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  1. Storyboard
  2. Spannungsbogen schaffen
  3. Tipps

EINGANGSSZENARIO — 

Die Idee eines Videodrehs mit dem Smartphone hat sich in Ihrem Kopf festgesetzt. Sie wollen dieses Projekt in die Hand nehmen und wissen auch schon, dass es – wie bei Ihrem Bekannten – eine Interviewreihe mit Gästen werden soll. Das Wo, das Wie und das Was sind geklärt. Jetzt wollen Sie das Ganze “zu Papier” bringen. 

Aber wo sollen Sie starten? In einer kurzen Online-Recherche stoßen Sie auf den Begriff Storyboard. Das scheint eine gute Methode zu sein, um eine Struktur in Ihr anstehendes Projekt zu bringen.

VIDEO

ZUSAMMENFASSUNG

Storyboard

Die gute Vorbereitung eines Videodrehs ist die halbe Miete. Haben Sie einen Plan, was Sie tun wollen, wird es Ihnen am “Set” deutlich leichter fallen, Videos zu drehen. Wie aber können Sie all die Vorüberlegungen, die Sie bereits zumindest gedanklich festgehalten haben, konkretisieren? Am besten erstellen Sie sich ein Storyboard, also eine Geschichte aufgezeichnet mit den Informationen, die Sie transportieren wollen.

Nehmen wir beispielsweise einen Videodreh, bei dem es um das Einfangen von Gästestimmen gehen soll – eine Interviewsituation. Notieren Sie sich zunächst, welches Format und welche Länge das Video haben soll. Halten Sie außerdem fest, wie es mit Hintergrund und Untertitel aussieht. Natürlich müssen Sie auch vorab klären, welche Technik Sie für die geplanten Videos benötigen.  

Jetzt geht es an die Geschichte selbst: Überlegen Sie, was Sie mit den Interviews transportieren wollen und tragen Sie das in Ihr Storyboard ein. Dazu gehört nicht nur der reine Inhalt, sondern beispielsweise auch die Information, wo der “Reporter” und der Interviewte stehen sollen.

Spannungsbogen schaffen

Um einen Spannungsbogen aufzubauen, hilft Ihnen ebenfalls das Storyboard. Sie können ein Event auf verschiedene Geschichten herunterbrechen oder auch die versichernden Einzelgeschichten unterschiedlichen Plattformen zuordnen. Nützlich dabei ist ein Flipchart oder ein großes Blatt Papier, bunte Stifte und Post-its, mit denen Sie Ihre einzelnen Szenen aufzeichnen können. Was Sie dafür brauchen, das Equipment, die Einstellungen, die Bearbeitung lässt sich daraus schlussfolgern.  


Tipps und Tricks

Machen Sie beispielsweise eine Reportage, bei der Sie auch vor der Kamera stehen und Ihre persönlichen Eindrücke darstellen, müssen Sie sich auch dafür vorbereiten, z.B. um ein gepflegtes Äußeres bemühen. Auch müssen Fragen geklärt werden, ob Sie dort wo Sie filmen möchten, dies auch dürfen, z.B. bei einer Messe. Ihr Storyboard sollte all diese Informationen enthalten.

WEITERFÜHRENDE LINKS

Sie haben noch nicht genug? Dann sehen Sie sich doch diese weiterführenden Informationen an:

    • Ein gutes Storyboard: Merkmale, Beispiele, Checklisten, Kosten: Hier klicken
    • 5 Storyboard-Vorlagen für das Videomarketing: Hier klicken
    • 11 Beispiele für erfolgreiches Storytelling: Hier klicken

AUSGANGSSZENARIO

Die Vorarbeit ist getan und Sie wollen endlich loslegen. Allerdings wissen Sie bisher nur, dass man Videos mit dem Smartphone drehen kann. Was es allerdings für verschiedene Einstellungen gibt, wissen Sie nicht. Außerdem sind Sie sich noch nicht ganz sicher, wie es mit Video-Equipment aussieht. Was genau benötigen Sie hier? Oder geht es auch ganz ohne? Diese Fragen nehmen Sie mit in die nächste Lerneinheit, die sich genau um diese Themen drehen soll.