Ein eLearning-Kurs von Beate Mader

Lerneinheit 1

Grundlegende Vorüberlegungen

KURZBESCHREIBUNG

Videos mit dem Smartphone funktionieren nicht? Das stimmt nicht so ganz. Sie brauchen nicht immer eine professionelle Kamera für Ihre Videos, die Sie ins Internet stellen oder für Ihre sozialen Kanäle nutzen wollen. Auch Ihr Smartphone kann vernünftige Videos aufnehmen. Sie sollten sich allerdings bevor Sie loslegen, ein paar Fragen stellen. Welche das sind erfahren Sie in dieser ersten Lerneinheit.

GLIEDERUNG

In dieser Lerneinheit erwartet Sie:

  1. Das “Wo?”
  2. Das “Wie?”
  3. Das “Was?”

EINGANGSSZENARIO — 

Sie benötigen mal wieder neue Inhalte für Ihre Social Media Kanäle. Auf der Seite eines Konkurrenten haben Sie letzten Monat gesehen, wie dieser kurze Interviews mit seinen Gästen online gestellt hat. Toll. Das wollen Sie auch. Aber: Müssen Sie dafür nicht erstmal an einem “Kamerakurs” teilnehmen? Und benötigen Sie nicht eine super Technik inklusive professioneller Kamera? Nicht unbedingt!

Moderne Smartphones haben in der Regel sehr hochwertige Kameras verbaut, mit denen extrem gute Videos gedreht werden können. Es gibt sogar mittlerweile Oscar-prämierte Kinofilme, die nur mit dem Smartphone gedreht worden sind. Warum also nicht für die eigenen sozialen Kanäle oder für andere Online-Plattformen Videos mit dem Smartphone aufnehmen?

Das ist gar nicht so schwierig, wie es sich anhört. Allerdings gibt zwei wichtige Punkte zu beachten: Perfektion hat Grenzen und Technik hat Grenzen. 

VIDEO

ZUSAMMENFASSUNG

Das “Wo”

Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist die nach dem “Wo” – wo soll das geplante Video gezeigt werden? Ist es die eigene Webseite oder doch auf einem oder mehreren Ihrer sozialen Kanäle? Diese Frage ist deshalb so wichtig, da Sie das Format Ihres Videos bestimmt. Wollen Sie das Videomaterial beispielsweise für Instagram Stories nutzen, benötigen Sie Dateien im Hochformat. 

Das “Wie”

Anschließend sollten Sie sich überlegen, wie lange das geplante Video im Netz sichtbar sein soll. Ihnen sollte bewusst sein, dass dieses z.B. auf der Plattform Youtube ewig sichtbar sein kann. Videos hingegen, die für die sozialen Medien und im speziellen für Stories (Instagram Stories oder TikTok) benötigt werden, verschwinden nach 24 Stunden wieder. Machen Sie die Beantwortung dieser Frage auch von Ihrem geplanten Dreh abhängig. Wie aktuell ist das Video? Ist es eine aktuelle Momentaufnahme, die sich eher für eine kurzweilige Story eignet oder ist z.B. ein langes Interview geplant, das auch lange nach der Veröffentlichung noch interessant sein könnte.

Das “Was”

Was wollen Sie transportieren? Diese letzte Frage, die Sie sich stellen sollten, ist die wohl wichtigste. Überlegen Sie sich vorab, welche Geschichte Sie erzählen möchten. Können Sie diese Frage gut beantworten, wird Ihnen der Videodreh und die Ableitung der richtigen Bildsprache deutlich leichter fallen. Bedenken Sie hierbei, dass eine solche Story je nach Format unterschiedlich aussehen muss. In Instagram-Stories beispielsweise haben Sie nur wenig Zeit zur Verfügung. D.h. die Dramaturgie muss hierfür eine andere sein. Stellen Sie sich beispielsweise einen Krimi vor. Soll Videomaterial auf Instagram Stories veröffentlicht werden, ist es vielleicht die bessere Variante die Lösung des Krimis als den Einstieg zu verwenden.

Versuchen Sie Ihre Geschichte an Format und Plattform auszurichten.

WEITERFÜHRENDE LINKS

Sie haben noch nicht genug? Dann sehen Sie sich doch diese weiterführenden Informationen an:

    • Videoformate auf Social Media Kanälen: Hier klicken
    • Hoch oder quer? Video-Content effektiv für Social Media produzieren: Hier klicken
    • 10 Tipps für professionelle Videos mit dem Smartphone: Hier klicken

AUSGANGSSZENARIO

Der erste Schritt ist getan. Sie haben die richtigen Vorüberlegungen getroffen und sind in Ihrem Projekt ein Stück weiter. Jetzt geht es an das Herzstück Ihres Vorhabens: Die Geschichte. Haben Sie sich über diese Gedanken gemacht, können Sie diverse Entscheidungen für Ihren Dreh daraus ableiten – für Format und Equipment, für die Choreografie, für die Bearbeitung. Sie entscheiden als RegisseurIn wie Sie Ihre Geschichte gestalten. In der nächsten Lerneinheit zeigen wir Ihnen, wie Sie all das in einem Storyboard nutzen können.